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Das Drehfutter ist ein grundlegendes und aufwendig konstruiertes Bauteil für Drehmaschinen und spielt eine entscheidende Rolle für den sicheren Halt von Werkstücken während der Bearbeitungsvorgänge. Sein Design beginnt mit dem Gehäuse, das typischerweise aus hochwertigem Gusseisen oder geschmiedetem Stahl gefertigt ist. Dieses robuste Konstruktionsmaterial bietet eine hervorragende Festigkeit und Haltbarkeit, sodass das Spannfutter den hohen Spannkräften und Vibrationen standhält, die bei Drehvorgängen entstehen. Der Körper wird mit präzisen Toleranzen bearbeitet, um einen reibungslosen und stabilen Sitz auf der Drehmaschinenspindel zu gewährleisten.
Ein wesentliches Konstruktionsmerkmal sind die Backen des Drehfutters. Es gibt hauptsächlich zwei Arten von Backen: selbstzentrierende Backen und unabhängige Backen. Selbstzentrierende Backen, oft aus gehärtetem legiertem Stahl, sind so konzipiert, dass sie sich gleichzeitig nach innen oder außen bewegen und das Werkstück beim Schließen automatisch zentrieren. Dies wird durch einen Scrollmechanismus im Inneren des Futterkörpers erreicht. Die Schnecke ist ein spiralförmiges Zahnrad, das mit den Zähnen auf der Rückseite der Backen kämmt und so eine gleichmäßige Bewegung und genaue Zentrierung gewährleistet. Unabhängige Backen können hingegen individuell angepasst werden. Jede Backe verfügt über einen eigenen Schraubmechanismus, der eine präzise Positionierung des Werkstücks ermöglicht, was besonders nützlich bei unregelmäßig geformten oder außermittigen Teilen ist.
Das Spannfutter verfügt außerdem über einen Spannmechanismus, bei dem es sich in der Regel um eine Kombination aus einem schlüsselbetätigten oder kraftbetriebenen System handelt. Bei schlüsselbetätigten Spannfuttern muss ein Spannschlüssel in einen Steckschlüssel gesteckt und gedreht werden, um die Backen festzuziehen oder zu lösen. Durch diesen manuellen Vorgang kann der Bediener die Spannkraft präzise steuern. Kraftbetriebene Spannfutter, wie z. B. hydraulische oder pneumatische Spannfutter, nutzen externe Stromquellen zur Betätigung des Spannmechanismus und sorgen so für ein schnelleres und gleichmäßigeres Spannen, besonders geeignet für Hochleistungsanwendungen oder Anwendungen mit hoher Produktion.
Einer der Hauptvorteile des Drehfutters ist seine Fähigkeit, Werkstücke unterschiedlicher Form und Größe sicher zu halten. Die selbstzentrierenden Backen ermöglichen eine schnelle und bequeme Zentrierung runder Werkstücke, reduzieren die Rüstzeit und gewährleisten eine präzise Bearbeitung. Unabhängige Backen hingegen bieten Flexibilität bei der Handhabung komplexer und unregelmäßig geformter Teile und erweitern so das Arbeitsspektrum, das auf der Drehmaschine ausgeführt werden kann.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die Präzision, die es bietet. Das ausgereifte Design der Backen und des Spannmechanismus sorgt dafür, dass das Werkstück fest an Ort und Stelle gehalten wird und Bewegungen oder Vibrationen während der Bearbeitung minimiert werden. Dies führt zu einer verbesserten Oberflächengüte und Maßgenauigkeit der bearbeiteten Teile, was in Branchen wie der Automobil-, Luft- und Raumfahrt- und Präzisionsmaschinenherstellung von entscheidender Bedeutung ist.
Darüber hinaus ist die Langlebigkeit des Drehfutters ein großer Vorteil. Durch die Verwendung hochwertiger Materialien und eine robuste Konstruktion hält es den Strapazen des wiederholten Einsatzes in einer Werkstattumgebung stand, bietet langfristige Zuverlässigkeit und reduziert die Notwendigkeit eines häufigen Austauschs.
In der Automobilindustrie werden Drehfutter häufig zur Bearbeitung von Motorkomponenten wie Kurbelwellen, Nockenwellen und Pleuelstangen eingesetzt. Die Fähigkeit, diese Teile sicher und genau zu halten, ist für die Gewährleistung der Leistung und Zuverlässigkeit der Motoren von entscheidender Bedeutung. Im Luft- und Raumfahrtsektor werden sie zur Herstellung kritischer Teile wie Turbinenwellen und Fahrwerkskomponenten eingesetzt, bei denen Präzision von größter Bedeutung ist.
Im allgemeinen Maschinenbau werden Drehfutter zur Herstellung verschiedenster Teile verwendet, von kleinen Zahnrädern und Buchsen bis hin zu großen Wellenbaugruppen. In der holzverarbeitenden Industrie können sie zur Aufnahme von Holzrohlingen für Dreharbeiten verwendet werden, beispielsweise zur Herstellung von Tischbeinen, Stuhlspindeln und Dekorationsartikeln.

Spannfutter und Zylinder sind integriert, mehrere Spannfutter können gleichzeitig an der Vorder- und Rückseite der Werkzeugmaschinenspindeln installiert werden.
Verfügt über ein großes Durchgangsloch und ein Einwegventil zur Druckhaltung (mehr als 24 Stunden). Die Dichtungsvorrichtung wird deaktiviert, wenn sich das Spannfutter dreht.
Hat zwei Funktionen: Klemmen und Klemmen
Geeignet für Drehmaschinen, Rohrgewindeschneidmaschinen und Schweißgeräte.
Hinweis: Die Werkzeugmaschinenspindel sollte sich nicht drehen, bis die Luftzufuhr unterbrochen wurde.
| Modell | D | D1 | D2 | D3 | H | H1 | H2 | D | zd |
| TQ80 | 88 | 110 | 66 | 55 | 106 | 85 | 60 | 12 | 3-M6 |
| TQ130 | 135 | 175 | 108 | 95 | 132 | 101 | 66 | 25 | 3-M8 |
| TQ160 | 175 | 219 | 142 | 130 | 138 | 103 | 72 | 35 | 3-M8 |
| TQ200 | 214 | 258 | 180 | 165 | 145 | 105 | 72 | 52 | 3-M10 |
| TQ250 | 256 | 300 | 226 | 206 | 154 | 107 | 72 | 80 | 3-M12 |
| TQ320 | 325 | 373 | 290 | 270 | 188 | 136 | 80 | 130 | 6-M12 |
| TQ400 | 408 | 448 | 368 | 465 | 249 | 177 | 86 | 170 | 3-M16 |
| TQ500 | 500 | 500 | 340 | 440 | 275 | 199 | - | 210 | 6-M16 |
| TQ630 | 630 | 630 | 595 | 560 | 276 | 199 | - | 300 | 6-M16 |
| Modell | Kieferhub (Durchm.) | Max. Klemmkraft (KN) | Zulässiger Druck (Mpa) | Max. Geschwindigkeit (U/min) | Spannbereich | NWkg |
| TQ80 | 3.2 | 3.3 | 0,4-0,9 | 4200 | 1,5-80 | 4.2 |
| TQ130 | 3.7 | 15 | 0,4-0,9 | 2850 | 2-130 | 11 |
| TQ160 | 4.2 | 28 | 0,4-0,9 | 2300 | 2-170 | 17.5 |
| TQ200 | 4.7 | 41.7 | 0,4-0,9 | 2000 | 5-210 | 25.5 |
| TQ250 | 5.4 | 58.2 | 0,4-0,9 | 1600 | 10-260 | 36.5 |
| TQ320 | 8.5 | 86.8 | 0,4-0,9 | 1200 | 60-350 | 63 |
| TQ400 | 12.7 | 82 | 0,4-0,9 | 750 | 10-410 | 126 |
| TQ500 | 16.4 | 128 | 0,4-0,9 | 650 | 20-510 | 198 |
| TQ630 | 16.4 | 191 | 0,4-0,9 | 500 | 20-650 | 310 |
F: Wie wähle ich die richtige Größe des Drehfutters für meine Drehmaschine aus?
A: Berücksichtigen Sie bei der Auswahl eines Drehfutters die Größe der Drehmaschinenspindel. Das Spannfutter sollte über eine kompatible Montageschnittstelle verfügen, beispielsweise einen Morsekegel oder eine Gewindeverbindung, die zur Spindel passt. Denken Sie auch an den maximalen Durchmesser des Werkstücks, das Sie bearbeiten möchten. Die Backenöffnung des Spannfutters sollte das größte Werkstück aufnehmen können. Berücksichtigen Sie außerdem die Art der Arbeit, die Sie ausführen werden, und ob Sie selbstzentrierende oder unabhängige Backen benötigen.
F: Kann ich ein Drehfutter sowohl für Metall- als auch für Holzarbeiten verwenden?
A: Ja, viele Drehfutter können sowohl für Metall- als auch für Holzarbeiten verwendet werden. Für Holzarbeiten möchten Sie jedoch möglicherweise weichere Backen verwenden oder Schutzpolster hinzufügen, um Schäden an der Holzoberfläche zu vermeiden. Beachten Sie außerdem, dass die Klemmkraft je nach Härte des Materials möglicherweise angepasst werden muss.
F: Wie oft sollte ich mein Drehfutter warten?
A: Regelmäßige Wartung ist für die optimale Leistung Ihres Drehfutters unerlässlich. Reinigen Sie das Spannfutter nach jedem Gebrauch, um Späne, Schmutz oder Kühlmittel zu entfernen. Schmieren Sie die beweglichen Teile wie die Backen und den Scrollmechanismus mindestens einmal im Monat mit einem geeigneten Schmiermittel. Überprüfen Sie die Backen auf Verschleiß und tauschen Sie sie gegebenenfalls aus. Überprüfen Sie außerdem regelmäßig die Ausrichtung des Spannfutters auf der Spindel, um einen genauen Betrieb sicherzustellen.
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